Das Wichtigste in Kürze
- Am Bau entscheiden Auftraggeber nach Erfahrung. Referenzen überzeugen mehr als jede Leistungsbeschreibung.
- Gute Referenzen haben eigene Projektseiten mit Fotos, Eckdaten und kurzer Geschichte.
- Private Bauherren und gewerbliche Auftraggeber suchen unterschiedliche Informationen.
- Projektseiten mit Ort und Gewerk helfen zusätzlich bei Google.
Architekten, Generalunternehmer und private Bauherren stellen sich vor einer Anfrage dieselbe Frage: Hat dieser Betrieb so etwas schon gemacht? Eine Website mit gut aufbereiteten Referenzen beantwortet sie, bevor jemand zum Telefon greift. Trotzdem verstecken viele Bauunternehmen ihre besten Projekte in einer unkommentierten Bildergalerie.
Galerie oder Projektseite?
Eine Galerie mit vielen Fotos ohne Kontext zeigt, dass Sie arbeiten, aber nicht, was Sie können. Eine Projektseite erzählt dagegen eine kurze Geschichte: Ausgangslage, Aufgabe, Umsetzung und Ergebnis. Schon fünf gute Projektseiten wirken stärker als hundert Bilder ohne Beschreibung.
Was auf eine gute Projektseite gehört
- Ein aussagekräftiger Titel mit Gewerk und Ort, etwa „Trockenbau für eine Arztpraxis in Münster“.
- Eckdaten: Projektart, Fläche, Bauzeit, Auftraggeber-Typ.
- Die Aufgabe und was daran besonders war, etwa enger Zeitplan, laufender Betrieb oder Schallschutz.
- Fotos vom Ergebnis, wenn möglich auch vom Bauablauf.
- Ein Zitat des Auftraggebers, wenn er einverstanden ist.
- Ein Link zur passenden Leistungsseite und zur Anfrage.
Zwei Zielgruppen, zwei Einstiege
Private Bauherren wollen wissen, was ein Umbau kostet und wie der Ablauf ist. Gewerbliche Auftraggeber achten auf Kapazität, Termintreue, Nachweise und Ansprechpartner. Eigene Einstiege für beide Gruppen, mit passend ausgewählten Referenzen, sprechen jede Zielgruppe gezielt an. Bei Gashi Montagen haben wir zum Beispiel Zahlen wie über 90 betreute Filialen eines großen Einzelhändlers prominent platziert, weil sie gewerbliche Auftraggeber sofort überzeugen.
Fotos ohne Fotografen
Viele gute Referenzfotos entstehen mit dem Smartphone. Ein paar Regeln helfen: bei Tageslicht fotografieren, aufgeräumte Baustelle, gerade Linien, mehrere Perspektiven und vom selben Standpunkt vorher und nachher. Für besondere Projekte lohnt sich ein halber Tag mit einem Fotografen.
Nachweise sichtbar machen
Neben Referenzen zählen formale Nachweise. Was in welchem Land wichtig ist:
- Deutschland: Meisterbetrieb, Handwerkskammer, Präqualifikation für öffentliche Aufträge, Zertifikate.
- Österreich: Baumeister- oder Gewerbeberechtigung, Arbeiten nach ÖNORM, WKO-Mitgliedschaft.
- Schweiz: Arbeiten nach SIA-Normen, Mitgliedschaft im Schweizerischen Baumeisterverband oder in Fachverbänden.
Referenzen und Google
Projektseiten mit Gewerk und Ort im Titel werden bei Suchen wie „Trockenbau Münster“ oder „Umbau Linz“ gefunden. Zusammen mit Leistungsseiten pro Gewerk und einem klar benannten Einsatzgebiet entsteht so eine Website, die bei Google und bei Auftraggebern punktet.
Einverständnis einholen
Fragen Sie Auftraggeber, bevor Sie Namen, Fotos von Innenräumen oder Zitate veröffentlichen. Bei Privatkunden verzichten Sie besser auf genaue Adressen. Die meisten gewerblichen Kunden sind einverstanden, wenn sie gefragt werden.
Wie eine Bau-Website mit diesen Bausteinen aussieht, zeigt unsere Seite Website für Bauunternehmen.
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Schicken Sie uns ein paar Fotos und Eckdaten Ihrer Projekte. Wir zeigen Ihnen, wie daraus Referenzseiten werden, die Anfragen bringen.